Unheilvoll lagern an diesem frühen Sonntagmorgen Nebelschwaden über Ascha!enburg. Ob sie etwas bedeuten sollen? Wie schon seit sehr vielen Jahrzehnten, findet auch 2026, am Palmsonntag, die Kreuzprozession der Eucharistisch Marianischen Männersodalität, statt. Das einzige, was uns aber nicht stören sollte, ist, dass gleichzeitig die Stadt Ascha!enburg einen verkaufso!enen Sonntag, anbietet. Hier sehen wir aber das Positive und setzen ein Zeichen für den Glauben und an Jesus Christus. Musikalisch wird die Prozession, wie immer, von der Mainascha!er Blaskapelle begleitet. Ein von Herzen kommendes „Vergelt´s Gott“. Als besonderen Gast dur"en wir unseren neuen Oberbürgermeister, Markus Schlemmer, begrüßen. Um 14.30 Uhr, also zur besten Mittagszeit, begann die Prozession. Mit Dekan Martin Heim und unserem Präses, Pfarrer Robert Stolzenberger, beteten wir, auf dem Weg hin zur Kapuzinerkirche, den Kreuzweg. Texte aus den Evangelien und die dazu passsenden Gesänge, erregten, bei den zahlreichen Besuchern der Stadt Ascha!enburg, Aufmerksamkeit. Knapp 150 Gläubige haben an dieser katholischen Veranstaltung, teilgenommen. Ganz viele Stadtbesucher, egal ob gerade in einem Lokal, oder so durch die Stadt schlendernd, zückten ihre Handys und machten Video- oder Fotoaufnahmen. Über die Sandgasse, bis hin zum Scharfeck, ein Stück weit die Herschellgass rauf und dann links in die Treibgasse, weiter über diese bis zur Karlstrasse und von dort zum Kapuzinerkloster, wo wir gern gesehene Gäste der Franziskanischen Gemeinscha" von Bethanien sind. Die Brüder und Schwestern der Gemeinscha" sind mittlerweile ein fester Bestandteil der einzelnen Pfarrgemeinden in Ascha!enburg, geworden. Priestermangel herrscht überall und wir dürfen froh sein, dass wir eine derart engagierte Glaubensgemeinscha" haben. In der Kapuzinerkirche sprach Dekan Heim von unserer traditionellen Kreuzprozession. Gut, soviel Teilnehmer wie einst, er meinte, dass es wohl um die 1000 früher waren, haben wir nicht mehr, aber dennoch stehen wir fest zu dieser Prozession. Er spannte auch den Bogen zum Hl. Franziskus, dessen 800. Todestag sich am 03. Oktober, jährt. Seine Spiritualität war stark durch das Geheimnis des Kreuzes Christi geprägt. Und, wenn auch nur einer der Passanten durch die Begegnung, mit dem großen Kreuz, ermutigt wurde, sich die Frage nach Gott zu stellen, hat es sich bereits gelohnt. In seinen Schlussworten, bedankte sich Pfarrer Stolzenberger recht herzlich bei allen, die eine tragende Rolle, egal ob Vortragekreuz, Banner der Sodalität, Lautsprecher oder das große, schwere Kreuz, gespielt haben. Besonders erwähnen möchte ich Günther Fries, der, trotz seiner Beeinträchtigung, uns den Weg zur Kirche, quasi „frei geräumt“ hat. Vielen lieben Dank. Auf Einladung der Franziskanischen Gemeinscha", bei Ka!ee und Kuchen, fanden im Anschluss, äußerst interessante Gespräche statt. Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib.
Thomas Müller
...gegründet 1621, päpstliche Bestätigung 1625.
Die Eucharistisch-Marianische Männersodalität ist eine Gemeinschaft katholischer Männer.
Sie suchen ihre Verantwortung in der Kirche und im eigenen Lebensumfeld zu erkennen und zu erfüllen. Der dreifaltige Gott ist der Mittelpunkt ihrer Gemeinschaft. Ergänzend zur lebendigen Gottesbeziehung ist den Mitgliedern (Sodalen) die Verehrung der Gottesmutter Maria besonders wichtig.
Maria ist die Mutter Gottes und Mutter der Glaubenden:
- Sie ist Urbild der Kirche und Vorbild für jeden Christen
Maria gibt Orientierung:
- Als Sodalen orientieren wir uns an Maria als der größten Frau in unserer Glaubensgeschichte.
- Von Maria lassen wir uns den Weg zu Christus zeigen: "Was ER euch sagt, dass tut!"
- Maria ist unsere Fürsprecherin. Wir vertrauen auf ihre Hilfe und stellen uns unter ihren Schutz.
Regelmäßige Veranstaltungen, bei denen wir als Sodalität den Glauben leben, vertiefen
und öffentlich bezeugen:
- Sodalenmessen am letzten Samstag im Monat um 9:30 Uhr in der Sandkirche
- Kreuzprozession
- Wallfahrt oder Andacht im Marienmonat Mai
- Wallfahrt nach Walldürn am 3. Samstag / Sonntag nach Pfingsten
- Lichter- und Sakramentsprozession im Oktober
- Hauptfest am Hochfest Mariä Empfängnis (8. Dezember)
Über neue Mitglieder (männlich, katholisch, mindestens 16 Jahre) würden wir uns sehr freuen! Kommen Sie zu einer unserer Veranstaltungen und sprechen sie uns an!
Nach den Sodalenmessen gibt es die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung in den Räumen unserer Sodalität in der Cornelienstraße 4 (Thekla und Amalie Büttner – Stiftung).
Herzlich willkommen!















































